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Vor- und Nachteile der Arbeit als kreativer Freelancer

May 6th, 2015

Die Arbeit eines Freelancers besteht darin, einzelne Aufträge oder auch gesamte Projekte selbstständig vorzubereiten und durchzuführen, ohne selbst ein Teil der Unternehmensstruktur zu sein. Häufig ist der Freelancer gleichzeitig für mehrere Auftraggeber tätig. Je nach Vereinbarung erfolgt die Vergütung nach Tagessätzen, auf Stundenbasis oder auch mittels pauschalierter Wochenrechnungen. Für viele ist die Idee als kreativer Freelancer tätig zu sein auf den ersten Blick großartig, doch genau wie in einem „echten“ Arbeitsverhältnis gibt es sowohl gute als auch schlechte Seiten.

Einer der beliebtesten Vorteile ist die flexible Arbeitszeit. So können Sie sich Ihre Arbeit und Arbeitszeit ganz nach Geschmack einteilen. Die meisten Freelancer Arbeiten von zu Hause, obwohl sie ihren Arbeitsplatz auch in eine Bibliothek oder ein Café verlegen können. Grundsätzlich können Sie überall dort arbeiten, wo es einen Internetzugang gibt. In den meisten Fällen ist aber ein Home-Office die beste Lösung. Die Vorteile „wann und wo“ arbeiten sind relativ, denn irgendwann hat man es satt im eigenen Zimmer zu sitzen, und auch die Zeiteinteilung benötigt viel Disziplin. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Sie als Freelancer sehr wahrscheinlich für sich selbst arbeiten, in Ihrem eigenen Ein-Personen-Unternehmen. So haben Sie die Möglichkeit, nur diejenigen Projekte auszuwählen, die Sie bearbeiten wollen. Dabei können Sie nicht nur Projekte, sondern auch Firmen und Personen auswählen, mit welchen Sie arbeiten möchten. Sollte Ihnen einen Job langweilig erscheinen oder sollte ein Unternehmen von Ihnen unethisches Verhalten verlangen, dann können Sie den Auftrag einfach ablehnen. Tatsächlich hat die Arbeit als kreativer Freelancer zahlreiche Vorteile, denn Sie können sich im beliebigen Bereich weiterbilden und lernen, was auch immer Sie wollen. Dementsprechend können Sie sich mit Leichtigkeit neue Dinge aneignen und brauchen keine Einwilligung Ihres Chefs, um einen Kurs zu belegen oder eine neue Fertigkeit zu beherrschen.

Selbstverständlich gibt es auch Nachteile bei der Arbeit eines Freelancers, die von Person zu Person auch variieren können. Zwar haben Freelancer oft die Möglichkeit, mehr als Angestellte zu verdienen, doch gleichzeitig haben sie auch höhere Ausgaben als Angestellte. Es handelt sich dabei um einen klaren Nachteil, denn die Verantwortung für die Vorsorge liegt beim Freelancer selbst und nicht beim Auftraggeber. So muss man sich persönlich um die Pflege-, Sozial- und Krankenversicherung, aber auch um die Altersvorsorge und eventuelle Zusatzversicherungen kümmern. Im Krankheitsfall können Sie sich nicht auf die Lohnfortzahlung verlassen und haben auch kein Anspruch auf bezahlte Urlaubstage oder Weihnachtsgeld. Hinzu kommt auch ein gewisses unternehmerisches Risiko, denn als Freelancer sind Sie nicht durch einen Kündigungsschutz abgesichert und müssen immer bereit sein, ein gewisses finanzielles Risiko zu übernehmen.

 

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